Das Auswahlverfahren der Polizei Bayern

Was verlangt die Polizei Bayern im Sporttest, im schriftlichen und im mündlichen Auswahlverfahren?

Computergestützter Test und Sporttest

Die Polizei Bayern bildet Nachwuchskräfte der 2. Qualifikationsebene (mittlerer Dienst) und 3. Qualifikationsebene (gehobener Dienst) aus. Der PC-gestützte Einstellungstest für die 2. Qualifikationsebene umfasst einen 90-minütigen Sprachtest – mit Aufgaben zu Rechtschreibung, Grammatik, Wortverständnis und Sprachgefühl – sowie einen 50-minütigen Grundfähigkeitstest zu den Bereichen Bearbeitungsgeschwindigkeit, Verarbeitungskapazität und Gedächtnisleistung. Bewerber für die 3. Qualifikationsebene stellen sich einem vierstündigen schriftlichen Test beim bayerischen Landespersonalausschuss.

Der Sporttest der Polizei Bayern beinhaltet die Disziplinen Wechselsprünge über die Kleinbank, Bankdrücken, Pendellauf, Cooper-Test und Schwimmen. In der ärztlichen Untersuchung prüft der Polizeiarzt den Gesundheitszustand der Bewerber.

Gruppenaufgabe und Auswahlgespräch

Hinter dem Programmpunkt „Gruppenaufgabe“ verbirgt sich eine 45-minütige, problembezogene Gruppendiskussion mit 4–8 Teilnehmern. Die Prüfer achten dabei ebenso auf die kommunikativen Kompetenzen wie auf das Sozialverhalten und die Kooperationsbereitschaft der Kandidaten.

Abgerundet wird das Auswahlverfahren der Polizei Bayern durch ein 45-minütiges Auswahlgespräch: Eine gute Gelegenheit, die Personalverantwortlichen von der eigenen Leistungsbereitschaft und beruflichen Motivation zu überzeugen und letzte Fragen zur Ausbildung zu klären.